zurück
SB120-0775 : Intensivbetreuung von Firmenkunden

Intensivbetreuung von Firmenkunden

Diese Veranstaltung richtet sich an:

Führungskräfte und Spezialisten im Bereich Marktfolge, Intensivbetreuung und Problemkreditmanagement

Sanierungskonzepte praxistauglich gestalten

Die Intensivbetreuung von Gewerbe- und Firmenkunden beinhaltet unterschiedlichen Handlungsmöglichkeiten und erfordert in einigen Fällen die Erstellung eines Intensivkonzeptes durch einen externen Unternehmensberater.
Bei einem Intensivkonzept müssen bestimmte Anforderungen erfüllt werden, es sind jedoch auch Abstriche möglich. Im Mai 2016 hat sich der BGH mit dieser Frage befasst und klargestellt, dass ein Sanierungskonzept „nicht den Anforderungen des IDW entsprechen“ müsse – aber was bedeutet das für die Praxis?

Ihr Nutzen:

  • Mit diesem Seminar informieren Sie sich über die neuen Anforderungen und Problemfelder im Zusammenhang mit der Intensivbetreuung von Gewerbe-/Firmenkunden, die Sie für Ihre Kreditpraxis unbedingt kennen sollten.
  • Sie besprechen konkrete Handlungsvorschläge in Bezug auf Intensivkonzepte in der Intensivbetreuung.
  • Sie erhalten wertvolle Tipps und Hinweise für die Implementierung der Prozesse in der Intensivbetreuung.

 

Inhaltsschwerpunkte:

  • Aufzeigen von Handlungsoptionen in der Intensivbetreuung von Gewerbe- und Firmenkunden
    • Welche Maßnahmen können noch in der Intensivbetreuung ergriffen werden?
    • Wann ist die Engagementabgabe in die Sanierung sinnvoll?
    • Welche Kompetenzregelungen sind in der Intensivbetreuung zielführend?
  • Anforderungen an ein (externes) Intensivkonzept durch einen Unternehmensberater
    • Was sind die Mindestinhalte eines Intensivkonzepts?
    • Wie unterscheidet sich ein Intensivkonzept von einem Sanierungskonzept?
    • Ist auch bei einem Intensivkonzept eine Anlehnung an den IDW S 6 zielführend?
  • Merkmale und Besonderheiten eines Intensivkonzeptes
  • Standards bei der Konzepterstellung – ist eine Orientierung an IDW S 6 generell sinnvoll in der Praxis anwendbar?
  • Angemessene Einbeziehung der Erkenntnisse aus Forbearance-Maßnahmen in die Früherkennung von Risiken, Intensivbetreuung, Risikoklassifizierung und bei der Bildung der Risikovorsorge
    • Nach neuer MaRisk: Forbearance als Abgabekriterien in die Intensivbetreuung
    • MaRisk 1.2.5 Tz. 2: Sanierungsfälle in der Intensivbetreuung

Hinweis:

Diese Veranstaltung ist zeitlich kombinierbar mit „Erfahrungsaustausch VR-Ratingverfahren“ vom 24.11.2020 bis 25.11.2020 (SB120-0774).

Ihre Dozenten:

Thomas Wuschek, SanExpert-Rechtsanwalt, Bottrop

Thomas Wuschek ist ausgebildeter Bankkaufmann und praktizierender Rechtsanwalt in den Bereichen Sanierung, Abwicklung, Insolvenz-, Bank- und Kapitalmarktrecht. Zuvor war er viele Jahre lang im Kreditgeschäft tätig und war bei der BAG Bankaktiengesellschaft, dem Spezialinstitut für Problemkredite der Volks- und Raiffeisenbanken, Leiter Sanierung und Kreditsachbearbeitung, verantwortlich für die bundesweite Betreuung von Großsanierungsfällen und begleitete in diesem Kontext auch den gesamten Sanierungsprozess von der Engagementübergabe bis hin zur Mitarbeit in vorläufigen Gläubigerausschüssen.           Thomas Wuschek ist Autor zahlreicher Publikationen in  Fachzeitschriften und hat zu dem Themenkomplex Vertragsgestaltung bei Problemkrediten ebenfalls ein Fachbuch veröffentlicht.