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SB120-0754 : Praxisgerechte und MaRisk-konforme Risikofrüherkennung

Praxisgerechte und MaRisk-konforme Risikofrüherkennung

Diese Veranstaltung richtet sich an:

Vorstände und Führungskräfte aus den Bereichen Firmenkundenvertrieb, Marktfolge Aktiv, Innenrevision und Kreditüberwachung sowie Kreditrisikocontrolling

Risiken frühzeitig erkennen und gegensteuern

Kennen Sie das auch? Die Berater stöhnen unter zu vielen Bestandsaufnahmen – und als Ergebnis kommt regelmäßig „Normalbetreuung“ heraus? Es wird viel Aufwand betrieben, die Akzeptanz der Systeme ist überschaubar und trotzdem werden nur selten echte Risiken identifiziert?

Wie sieht ein effizientes Frühwarnsystem aus? Wie können Sie dieses optimal in Ihre Prozesse einbinden? Wie kann der Markt im Bereich der Bestandsaufnahmen entlastet werden? Welche Auswirkungen hat dies auf das Kreditportfolio Ihrer Bank? Wer hat in der Risikofrüherkennung welche Aufgaben? Gibt es neben der technischen Überwachung auch noch weitere Methoden zur Überwachung des Kreditportfolios? 

Unser Seminar gibt die Antworten.

Unabhängig von konjunkturellen Entwicklungen: Die Implementierung eines wirkungsvollen Frühwarnsystems ist nicht nur eine aufsichtsrechtliche Anforderung, sondern ein betriebswirtschaftliches Muss!

Ihr Nutzen:

  • Sie lernen die Anforderungen an eine praxisgerechte, MaRisk-konforme Risikofrüherkennung kennen und gestalten ein effektives und effizientes Frühwarnsystem für Ihr Kundenkreditgeschäft.
  • Sie erhalten klare Empfehlungen und konkrete Vorschläge zur Umsetzung und Einbindung in die Prozesse.
  • Sie tauschen sich mit Experten über die Vor- und Nachteile der aktuellen Rechenzentrumsanwendungen zur Risikofrüherkennung aus.

Inhaltsschwerpunkte:

  • (Aufsichts)rechtliche Anforderungen an ein Frühwarnsystem
    • Kreditwesengesetz, MaRisk, Basel III
    • weitere Rechtsquellen
  • Aktuelle Problemstellungen
  • Wie berechnet man die Risikorelevanzgrenze und welche Auswirkungen hat sie auf die Risikofrüherkennung?
  • Welche Kunden kommen ins Abbauportfolio?
  • Wechselbeziehung des Frühwarnsystems zum Kreditrisikocontrolling
  • Aufbauorganisatorische Ansiedlung der Kreditüberwachung
    • Varianten der Aufbauorganisation
    • Gestaltungsempfehlung
  • Frühwarnkriterien und -signale
    • Welche Signale stehen der Bank zur Verfügung?
    • Wie kann die Vielzahl der Signale in der Praxis zusammengeführt und verdichtet werden?
  • Empfehlung für die Bankpraxis zur Kriterienauswahl
    • Voraussetzungen für praxisnahe Kriterien
    • Trennschärfe der Kriterien
    • Technische Selektierbarkeit
  • Diskussion über aktuelle EDV-Anwendungen zum Problemkreditmanagement
  • Einführung eines Frühwarnsystems als internes Projekt
    • Wie sieht eine effiziente Projektstruktur aus?
    • Welche Faktoren sollte die Bank berücksichtigen?
  • Praxisvortrag: Implementierung und Praxisanwendung eines Frühwarnsystems und dessen Auswirkung auf das Portfolio

Ihre Dozenten:

Peter Sesterhenn, Partner Dialog Unternehmensberatung GmbH

Dr. Sebastian Reichardt, Volksbank im Bergischen Land eG

Peter Sesterhenn ist Gesellschafter und Geschäftsführer. Er hat nach mehreren Jahren Tätigkeit bei einem genossenschaftlichen Prüfungsverband und als Berater in einem genossenschaftlichen Beratungsunternehmen im Jahr 2003 die Partner Dialog Unternehmensberatung GmbH mit gegründet. Seine Spezialgebiete sind die Themen Produktivitätsmanagement, Prozesse, Organisationsentwicklung und Kreditgeschäft.