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SB119-1538 : Kompaktwissen: Kapazitätsmanagement für Vorstände Kapazitäten bemessen, planen und steuern

Kompaktwissen: Kapazitätsmanagement für Vorstände Kapazitäten bemessen, planen und steuern

Diese Veranstaltung richtet sich an:

Vorstände

Kapazitäten bemessen, planen und steuern

Die richtige Personalbemessung ist keine Wissenschaft, sondern ganz pragmatisches Bankwissen darüber, welche Hauptaufgaben und welche Prozessschnittstellen die Kapazitäten tatsächlich beeinflussen. Komplizierte Aufgabenanalysen sind dafür nicht notwendig.
Jede Bank ist anders: Welche ist die richtige, individuelle Kapazitätsbemessung für Ihr Haus?

Das Seminar zeigt Ihnen auf, welche Kapazitätsansätze Sie für Ihre Situationen benötigen. Dabei werden die unterschiedlichsten Vertriebs-, Produktions- und Steuerungsstrukturen berücksichtigt sowie die erforderlichen Anpassungen aufgrund der Digitalisierung diskutiert und ein Zielbild entwickelt. 
Im Seminar geht es nicht um „richtig oder falsch“, sondern um  andere Herangehensweisen an die Lösung Ihrer Problemstellung. Das bedeutet: Sie erfahren von uns, was Sie konkret tun können, um die optimalen Zielkapazitäten zu erreichen.

Ihr Nutzen:

  • Sie lernen kennen, wie sich die unterschiedlichsten Vertriebs- und Organisationsstrukturen sowie die fortschreitende Digitalisierung und das Thema Robotics auf die notwendige Personalkapazität auswirken.
  • Sie können beurteilen, warum die unterschiedlichsten Strukturen enorme Abweichungen in der Kapazitätsbemessung haben.
  • Sie erhalten zahlreiche Hilfsmittel, um Ihre Entscheidungen bezüglich der Kapazitäten präzise zu argumentieren.
  • Sie werden ganz pragmatische Vorgehensweisen kennenlernen, wie Sie treffsicher die richtigen Ressourcen berechnen können.
  • Sie können ihre Personal-Soll-Kapazitäten in Ihrem Haus berechnen
  • Sie lernen künftige Veränderungen im Personalbestand – zum Beispiel durch Renteneintritte – heute schon aktiv in die Kapazitätsberechnung über die nächsten 5 Jahre zu berücksichtigen
  • Sie wissen, welche Kapazitätsveränderungen sich aufgrund der Digitalisierung ergeben
  • Sie schaffen eine Grundlage für die qualitative Kapazitäts-Beurteilung (im Sinne von Funktionen und Competencies)

Inhaltsschwerpunkte:

  • Die aktuellen Vertriebsstrukturen und deren Auswirkungen auf Kapazitäten
    • Auswirkungen der unterschiedlichen Kundensegmentierungen und der Zielgruppenkonzepte
    • Einfluss der Kundenbetreuungskonzepte auf die Personalbemessung
    • Auswirkungen der Digitalisierung auf die Kapazitätsbenchmarks im Vertrieb und im Betrieb
    • Mischfunktionen versus klare Aufgabenteilung
  • Die künftigen Kapazitätsbedarfe sowohl quantitativ als auch qualitativ simulieren
    • Grundlagen aus der strategischen Planung in der Bedarfsermittlung berücksichtigen
    • Veränderungen aufgrund Demografie antizipieren
  • Notwendige Kapazitäten für die unterschiedlichen Produktionsstrukturen
    • Kapazitätswirkung
      Markt – Marktunterstützung – Marktfolge
      Outsourcing bestimmter Bereiche
  • Die wesentlichen Bestimmungsgrößen für eine Personalbemessung
    • Ist die aufwendige „Aufgabe x Menge x Zeit“-Methode die bessere Variante, oder können sehr treffsicher mit 50 bis 60 verschiedenen Daten valide Benchmarkwerte aufgebaut werden?
    • Wie entwickelt man richtige und akzeptierte Benchmarkwerte?
    • Welche Bestimmungsgrößen beeinflussen die Kapazität wirklich?
  • Methodische Vorgehensweise
    • Die richtige Datenaufnahme
    • Absicherung der Daten mittels Beobachtungen und Interviews
    • Die wesentlichen Hauptaufgaben und Prozessschnittstellen
    • Vergleichsberechnung über Benchmarkwerte
    • Entwicklung bankindividueller Benchmarks
    • Die richtige Kommunikation im Haus

Ihre Dozenten:

Hans-Peter Baierl ist seit vielen Jahren im Bankenbereich und als Unternehmensberater (seit 1996 als Geschäftsführer) mit den Schwerpunkten Strategie, Vertrieb, Organisation und IT tätig. Als Geschäftsführer der Partner Dialog Unternehmensberatung GmbH konnte er vielfältige Erfahrungen bei der Beratung von Genossenschaftsbanken sammeln.

Wolfgang Bürger ist seit über 20 Jahren in der Beratung genossenschaftlicher Banken und des Verbundes tätig. Sein Schwerpunkt liegt dabei in der Strategieentwicklung und -umsetzung, der Begleitung von Veränderungsprozessen, der Vertriebs- und Organisationsentwicklung sowie im Coaching von Vorständen und Führungskräften. In dieser Funktion arbeitet er als zertifizierter systemischer Berater und Coach.