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SB119-1449 : Den Vertrieb gestalten und steuern - AnsFuG- Sachkundenachweis für Vertriebsbeauftragte

Den Vertrieb gestalten und steuern - AnsFuG- Sachkundenachweis für Vertriebsbeauftragte

Diese Veranstaltung richtet sich an:

Vertriebsbeauftragte gemäß § 34d Abs. 2 WpHG

Ihr Sachkundenachweis: Genossenschaftliche Vertriebskultur ist erlebbarer Verbraucherschutz

Gemäß § 34d Abs. 2 WpHG dürfen Mitarbeiter, die mit der Ausgestaltung, Umsetzung oder Überwachung von Vertriebsvorgaben betraut sind, nur dann eingesetzt werden, wenn sie die in § 2 WpHG-Mitarbeiteranzeigeverordnung beschriebene Sachkunde besitzen. Bringen Sie sich in unserem Seminar daher auf den aktuellen Stand der Anforderungen an Planungs- und Steuerungsprozesse sowie Ziel- und Vertriebsvorgaben im Vertrieb von Wertpapieren.

Vorrangig ist dabei aber nicht allein die reine Erfüllung aufsichtsrechtlicher Anforderungen. Vielmehr lautet das Ziel: Nr. 1 in erlebbarer Beratungsqualität zu werden – und damit Kundenwünsche und Ertragsansprüche der Bank in Einklang zu bringen. Die genossenschaftliche FinanzGruppe nutzt hierzu optimierte Beratungsprozesse und ein aktives Kundenbeziehungsmanagement. Deshalb haben Sie in unserer Veranstaltung nicht nur die Möglichkeit, aufsichtsrechtliche Notwendigkeiten zu diskutieren, sondern Sie erfahren auch, wie Sie auf Basis genossenschaftlicher Prinzipien Beratungsqualität praktisch erlebbar machen. Außerdem wissen Sie nach dem Besuch des Seminars, wie Sie zugleich die rechtlichen Anforderungen erfüllen und notwendige Erträge im Kundengeschäft erwirtschaften.

Ihr Nutzen:

  • Sie erhalten in unserer Veranstaltung die notwendigen rechtlichen Kenntnisse, um die von Vertriebsbeauftragten geforderte Sachkunde gemäß § 2 WpHG-MaAnzV nachzuweisen.
  • Sie diskutieren die praktische Umsetzung der Anforderungen als Vertriebsbeauftragte und erhalten Sicherheit im Umgang mit Vertriebsvorgaben, Zielvereinbarungen, deren Dokumentation, neuen Meldepflichten.
  • Sie erfahren, wie Sie zukünftig mithilfe optimierter Beratungs- und Betreuungsprozesse auf Basis des verbundeigenen Projekts „Beratungsqualität“ und dessen Umsetzung in den Systemen der Rechenzentralen dauerhaft Kundenzufriedenheit und nachhaltige Marktbearbeitung erreichen.
  • Sie profitieren vom Erfahrungsaustausch mit Ihren Kollegen aus anderen Häusern und nehmen neue Impulse mit in Ihre Bankpraxis.

 

Inhaltsschwerpunkte:

  • Der aufsichtliche Rahmen:
    • WpHG-Mitarbeiteranzeigeverordnung - Auswirkungen auf Mitarbeiterqualifikation und Mitarbeitereinsatz
    • Praktische Umsetzung des BaFin-Melderegisters für Mitarbeiter in der Anlageberatung
    • Kundenbeschwerde? Praktische Umsetzung der Meldepflichten
    • Mögliche aufsichtliche Maßnahmen gegen Mitarbeiter in der Anlageberatung und Folgen für den Einsatz in der Bank
    • Ausblick: Neue Herausforderungen für den Vertriebsbeauftragten durch die Umsetzung von MiFID II
  • Genossenschaftliche Vertriebskultur – Beratungsqualität erlebbar machen durch optimierte Beratungsprozesse
  • Umsetzung einer AnsFuG-kompatiblen Vertriebsplanung und -steuerung:
    • Unterscheidung: Beratungsschwerpunkt, Vertriebsvorgaben, zentrale Vertriebsmaßnahme
    • BVR-Rundschreiben und Handlungsempfehlungen zu Vertriebsvorgaben
    • Möglichkeiten und Grenzen der Vereinbarung von Vertriebszielen
    • Mitarbeitergespräche & Co.: Sichere Anwendung der Dokumentationspflichten
    • Planung des Wertpapiergeschäfts nach § 33 Abs. 1 Nr. 3a WpHG i. V. m. § 14 Abs. 3a WPDVerOV
    • Vertriebsplanung: Praxisunterstützung durch die Zentralbank und die Verbundpartner
  • Aktuelle Erkenntnisse und Stolpersteine bei der praktischen Umsetzung in der Praxis der Genossenschaftsbanken sowie aus der Prüfung der Umsetzung

Ihre Dozenten:

Dr. Jörg Rößler, Union Asset Management Holding AG, ist Gruppenleiter Compliance. Zuvor war er beim Genossenschaftsverband Bayern e. V. als stellvertretender Abteilungsleiter Bankaufsichtsrecht und Grundsatzfragen tätig. Aufgrund seiner Tätigkeit kann er Genossenschaftsbanken einen praxisnahen Überblick über aktuelle Anforderungen im Wertpapieraufsichtsrecht und deren Auswirkungen auf die Bankpraxis geben.

Thomas Huber, Volksbank Offenberg eG, ist als Bereichsdirektor Privatkunden in der Volksbank Offenburg tätig und kennt daher die Planungsprozesse aus erster Hand.

Stefan Huge, Volksbank Lübbecker Land eG, ist Vertriebsleiter in der Volksbank Lübbecker Land und berichtet aus seiner Planungspraxis.