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SB119-1079 : Struktur- und Prozessveränderung umsetzen

Struktur- und Prozessveränderung umsetzen

Wie Sie Ihre Kollegen für Neuerungen motivieren

Diese Veranstaltung richtet sich an:

Führungskräfte aus dem Bereich Organisation und Prozessverantwortliche

Die Menschen für die Umsetzung begeistern

In der Ablauf- und Aufbauorganisation helfen das ausschließliche mechanische „Schrauben“ und die Digitalisierung nur (sehr) begrenzt. Immer wieder sind die Menschen in diesen Strukturen entscheidend. Die Umsetzung von Veränderungen in Strukturen und Prozessen wird immer von den Mitarbeitern getragen. Von ihnen hängt der Gesamterfolg ab. 
Aus den unterschiedlichsten Gründen können diese aber bei verschiedensten Thematiken empfindlich und daher nicht offen für Änderungen sein. Aus diesem Grunde geht es im Workshop auch um das menschliche Verhalten bei Veränderungen in Organisationen.
Im Workshop lernen Sie, wie Sie die Mitarbeiter gezielt auf dem Weg der organisatorischen Änderungen mitnehmen und diese für neue Ziele und Vorgehensweisen begeistern. Wenn Sie also die Prozesse nicht um die Menschen herumbauen wollen, dann bauen Sie diese mit ihnen!

Ihr Nutzen:

  • Sie erfahren, wie vielfältig Menschen „ticken“, und warum das so ist.
  • Sie erarbeiten, wo es im Prozessmanagement überall „menschelt“, und bereiten sich auf Ihre Herausforderungen vor.
  • Sie lernen, wie (verschieden) Menschen wahrnehmen.
  • Sie erproben verschiedene Zugänge zu Kollegen und Prozessausführenden.
  • Sie üben den Umgang mit sog. „schwierigen Kunden“.
  • Sie wissen, wie Sie die aktive Einbindung der ausführenden Kollegen gestalten.
  • Sie erfahren, wie Sie diese „mitnehmen“ können.
  • Sie haben die Gelegenheit im „Labor“ zu üben – ganz ohne Stress.
  • Der Referent bringt viele Erfahrungen von Optimierungsprojekten aus anderen Unternehmen und Branchen ein und ermöglicht Ihnen damit neue Erkenntnisse und Einsichten.

 

Inhaltsschwerpunkte:

  • "Menscheln“ im Prozessmanagement – und was dort geschieht
  • Was Menschen unterscheidet: ein Modell
  • Auf welchen Kanälen kommuniziert wird – und warum es nützt, das in der Prozessimplementierung zu wissen
  • Fragetechniken,  Zuwenden im Interview (z.B. Prozess- oder Fehlererfassung) und Vertrauen – Gespräche gut nutzen
  • Von der Information zu ihrer Bewertung (z.B. “Widerstand“ oder „aufrichtige Risikoeinschätzung?“)
  • Werte als Grundlage von Bewertung
  • Am Beispiel: Belastungsspitzen und „Leerlauf“ - Argumente und Reaktionen
  • „Stakeholder Management“ und „Elevator Speech”: Wie man das Umfeld einschätzt und in 120 Sekunden den Prozesspartner zum Handeln bringt
  • Kollegen für die Prozessausführung, -messung und Zielsetzungen gewinnen
  • Angstmacher (z.B. Kapazitätssteuerung) und wie man sie erfolgreich angehen kann
  • Warum lieben nicht alle die „Standardisierung“? Und wie kommt man von der individuellen Routine zum gelebten Prozessstandard?
  • Umgang mit Widerständen
  • Controlling und Kontrolle: Prozesssteuerung und Prozessverbesserung

Hinweis:

Kenntnisse und Erfahrungen im Prozessmanagement werden vorausgesetzt.

Ihre Dozenten:

Uli Harnacke, UnternehmerBeratung

Uli Harnacke ist CBPP, Dipl.-Ing. und Betriebspsychologe und beschäftigt sich als Berater seit 20 Jahren mit Prozessen und deren „weicher Seite“, der Umsetzung mit den Menschen auf Kunden- und Kollegenseite.