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SB119-0997 : Prüfungssicheres Risikomanagement als Ausdruck der Risikokultur

Prüfungssicheres Risikomanagement als Ausdruck der Risikokultur

Diese Veranstaltung richtet sich an:

Vorstände, Führungskräfte und Spezialisten

Von der Strategie über die Risikoinventur bis hin zur Risikoidentifikation: Prozesse entlang der Wertschöpfungskette sicher prüfen

Mit der Finanzmarktkrise ist das Risikomanagement zunehmend in den Prüfungsfokus der Aufsicht gerückt. Viele Regularien, wie jüngst die MaRisk 6.0 und in Zukunft die Neuausrichtung der Risikotragfähigkeit, stellen jedes Haus vor neue Herausforderungen und erhöhen die Komplexität im Risikomanagement. Auch „neue“ Themen wie die Etablierung und Förderung einer Risikokultur rücken in den Fokus

Damit zusammenhängend gewinnt das Thema „Strategie“ weiterhin an Bedeutung. Denn durch die KWG-Novelle droht der Gesetzgeber bei Versagen in der Gesamtbanksteuerung nun auch den Geschäftsleitern mit strafrechtlichen Sanktionen.
Ein abgestimmter Risikomanagementprozess auf Grundlage der Risikoinventur, der  (Risiko-)Strategie, eines Risikotragfähigkeitskonzeptes sowie der validen und modellgeeigneten Risikoquantifizierung wird für die Institute somit immer wichtiger.

Erfahren Sie in unserer Veranstaltung, wie Sie in Ihrem Haus die einzelnen Prozesse im Risikomanagement auf Ihre Gesamtbank- und Risikostrategie abstimmen und aufbauen können.

Ihr Nutzen:

  • Sie schaffen ein einheitliches Risikoverständnis in Ihrem Haus und fördern hierdurch den Aufbau einer Risikokultur.
  • Sie erfahren, wie Sie die Risikoinventur sinnvoll für Ihr Haus nutzen können.
  • Sie erkennen, mit welch einfachen Mitteln Sie Ihre Gesamtbankstrategie mit den Prozessen im Risikomanagement in Einklang bringen können.

 

Inhaltsschwerpunkte:

  • Vorgehensweise und Entwicklung des Strategiegebäudes von der Gesamtbank- zur Risikostrategie
  • Best-Practice-Beispiele aus zahlreichen Strategieprojekten
  • Prozesse und Methoden der Risikoinventur als Grundlage der Risikosteuerung
  • Identifikation von Inter- und Intra-Risikobeziehungen
  • Entwicklung  der Risikolandkarte als Ergebnis der Risikoinventur
  • Messbare Risikorelevanzdefinition über alle Risikoarten auf Grundlage der Risikotragfähigkeit
  • Risikobewertung aller Risikoarten, insbesondere Vorgehensweisen für schwer quantifizierbare Risiken
  • Kritische Würdigung der eingesetzten Risikomodelle unter Steuerungs- und Prüfungsgesichtspunkten
  • Risikohandbuch zur umfassenden Dokumentation des Risikomanagementsystems
  • Zukunftsorientierte Ableitung von Mischungsverhältnissen für variable Produkte
  • Intensiver Gedankenaustausch zu Best-Practice-Beispielen in zahlreichen Institutsgruppen


Ihre Dozenten:

Michael Schröder, ifb group